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Kaffee, seine Zubereitung und schließlich auch das Kaffeetrinken gehen auf eine lange Geschichte zurück, die schon immer auch mit einem Beisammensein in geselliger Runde, Gedankenaustausch und Gesprächen verbunden war. So ist das Kaffeehaus eine arabische Erfindung und würde schließlich über die Türkei auch nach Europa gebracht. Man denke nur an die zahlreichen berühmten Wiener Kaffeehäuser, die auf die Eroberung Wiens durch die Türken zurückgehen. Schon immer hatte das Kaffeetrinken dabei eine soziale Funktion. Gespräche mit Freunden oder Geschäftspartnern, Sehen und Gesehen werden gehörten und gehören auch heute noch zum Programm. Oftmals war das Kaffeehaus auch Treffpunkt von Künstlern und Bohemiens. So war es Lebensmittelpunkt von Intellektuellen aller Art und Wiege von Kunst und Kultur. Auch heute wird die anregende Atmosphäre von Künstlern und Kulturschaffenden sowie anderen Kreativen Köpfen geschätzt. Darüber hinaus ist das Café auch heutzutage noch ein beliebter Treffpunkt, in dem Menschen zu jeder Tageszeit ihre Freizeit verbringen. Egal ob zum Frühstücken, zum nachmittäglichen Kaffee und Kuchen oder auch einfach, um abends nach Feierabend einmal abzuschalten – eine Einladung zum Kaffeetrinken wird stets gern angenommen.
Doch auch am Arbeitsplatz hat die Zubereitung und das Trinken von Kaffee eine wichtige soziale Funktion. Obwohl zwar durch die Kaffeepausen vielleicht etwas von der Arbeitszeit verloren geht, sind diese sehr wichtig. Das gemeinsame Kaffeetrinken schafft Raum für kleine Pausen, Gespräche und Austausch. Diese kommunikationsfördernde Wirkung stärkt außerdem das Gemeinschaftsgefühl. Zudem wird die Kreativität der Mitarbeiter angeregt und eine angenehme Arbeitsatmosphäre geschaffen. Moderne Betriebe planen heute bereits beim Entwurf der Gebäude so genannte Kaffeeinseln ein, um die positiven Effekte der betrieblichen Kaffeepausen voll ausschöpfen zu können.
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