|
Die Geschichte des Kaffees reicht zurück bis in das neunte Jahrhundert. Der Legende nach wurde die Kaffeepflanze von einem Hirten in Afrika entdeckt. Die Nutzung von Kaffee als Getränk ist aber erst seit Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts überliefert. Seit dieser Zeit bereiten Menschen das magische Getränk Kaffee auf verschiedene Arten und mit verschiedenen Mitteln zu.
So alt die Kaffeekultur ist - gemessen an ihr ist die Geschichte der Kaffeemaschine recht jung. Die Kaffeemaschine gibt es erst seit circa 200 Jahren. Immer wieder wurden über die Jahre die verschiedensten Methoden entwickelt, um den geliebten Kaffee zuzubereiten. Darunter gab es auch einige maschinelle Methoden. Elektrische Kaffeemaschinen gibt es erst seit dem zwanzigsten Jahrhundert. Zuvor wurden Kaffeemaschinen teilweise mit Spiritus betrieben.
Für den normalen Hausgebrauch gab es lange Zeit keine erschwinglichen Modelle. Ein normaler Arbeiter konnte sich eine elektrische Kaffeemaschine auf keinen Fall leisten, kostete doch beispielsweise das Modell von WMF – damals ein Standardgerät - etwa die Hälfte seines gesamten Jahresgehalts.
Erst nach dem zweiten Weltkrieg kam es mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der fünfziger Jahre zu einer größeren Verbreitung der elektrischen Kaffeemaschine. Küchengeräte und Haushaltsgeräte boomten. Die erste moderne Filterkaffeemaschine war die Wigomat, die 1954 patentiert wurde. Dieses Modell kam in Deutschland schnell in Mode und verdrängte die bis dahin vor allem gebrauchten Percolatoren und Vakuumbereiter.
Zum Massenabsatz von Kaffeemaschinen kam es erst in den siebziger Jahren. Damals setzte sich das noch heute übliche System durch.
Einen Erfinder der Kaffeemaschine im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Vielmehr gibt es verschiedene Funktionstypen und Bauarten, die zu unterschiedlichen Zeiten von verschiedenen Tüftlern entwickelt wurde. Deshalb wird auf die Geschichte und die Entwicklung der einzelnen Funktionstypen gesondert eingegangen.
|
|